Windpark Siesbach Süd: Fundamentbau beginnt
Die Infrastruktur für den Windpark Siesbach Süd ist hergestellt. Ab Mitte Oktober 2026 werden die Fundamente der drei Enercon E-138 gebaut.

Wir entwickeln, bauen und betreiben Windparks in Deutschland. In enger Partnerschaft mit Gemeinden und Flächeneigentümern schaffen wir eine nachhaltige Energieversorgung und langfristige Perspektiven für Regionen und ihre Menschen.
Was wir tun
Onshore-Windparks in Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Thüringen. Von der Evaluierung über Gutachten und Genehmigung bis zu Bau und Betrieb führen wir alle Schritte selbst durch.
Windenergie im DetailVier eigene Umspannwerke bringen den Strom unserer Windparks ins Netz. Dazu kommen Batteriespeicher: Sie nehmen Strom auf, wenn mehr erzeugt als gebraucht wird, und geben ihn wieder ab, wenn das Netz ihn braucht. Der erste ist am Umspannwerk Breitenbich geplant.
Netzanschluss im DetailStandortevaluierung, Machbarkeitsstudien und Genehmigungsplanung für Freiflächenanlagen samt Netzanbindung. Referenz: die 8,7-MW-Anlage in Écija, Spanien.
Photovoltaik im DetailSeit 1995 entwickeln, bauen und betreiben wir Windparks, inzwischen in zweiter Generation. Was wir bauen, behalten wir im eigenen Bestand. Deshalb planen wir jeden Park für Jahrzehnte.
Über die GERES-GroupGemeinden profitieren über Beteiligungsmodelle sowie Pacht- und Steuereinnahmen. Diese faire Projektabwicklung ist mit einem Siegel der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur ausgezeichnet.
Was die Region davon hatUnsere Anlagentechnik
Ein Windpark soll Strom liefern und seine Nachbarn dabei so wenig wie möglich stören. Darauf achten wir bei jeder Anlage, vom Anstrich bis zur Steuerung.

Wo es die Genehmigung vorsieht, werden unsere Windenergieanlagen nachts in einem schallreduzierten Betriebsmodus betrieben. Dadurch werden die geltenden Immissionsrichtwerte an den umliegenden Wohngebäuden zuverlässig eingehalten.
Zusätzlich sind die Rotorblätter moderner Anlagen mit speziellen schallmindernden Hinterkanten ausgestattet. Diese sogenannten Serrations oder „Hinterkämme“ reduzieren Luftverwirbelungen und senken damit die Geräuschentwicklung. Neue Anlagengenerationen erreichen darüber hinaus durch optimierte Rotoren und geringere Drehzahlen bei gleicher Stromproduktion eine weitere Verringerung der Schallemissionen.
Wenn die Sonne tief steht, können die drehenden Rotorblätter bewegte Schatten werfen. Wo dieser Schatten auf Wohngebäude fallen kann, erfasst eine Abschaltautomatik den tatsächlichen Schattenwurf und stoppt die Anlage rechtzeitig.
Damit Luftfahrzeuge Windenergieanlagen auch nachts sicher erkennen können, sind diese mit einer Nachtkennzeichnung ausgestattet. Unsere Anlagen werden mit einer bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung betrieben. Das rote Warnlicht aktiviert sich dann nur, wenn sich tatsächlich ein Luftfahrzeug nähert. Moderne Systeme reduzieren zudem Fehlmeldungen deutlich und tragen so zu einer geringeren nächtlichen Lichtbelastung bei.
Rotorblätter und Turm tragen einen matten, lichtgrauen Anstrich. Er reflektiert kaum Sonnenlicht, deshalb blitzen die drehenden Blätter nicht auf.
Der Vogelschutz beginnt bereits bei der Standortwahl: Brutplätze, Rastgebiete und Flugrouten werden vor der Planung untersucht und berücksichtigt. Je nach Standort kommen weitere Maßnahmen hinzu, zum Beispiel Abschaltungen während der Mahd oder Ernte auf angrenzenden Flächen, wenn Greifvögel dort verstärkt auf Nahrungssuche gehen.
Fledermäuse jagen vor allem in warmen, windarmen Nächten. Genau dann stehen unsere Anlagen an den betroffenen Standorten still. Die Abschaltzeiten legt die Genehmigungsbehörde fest, abhängig von Temperatur, Windgeschwindigkeit, Uhrzeit und Jahreszeit.
Unsere Anlagen stammen von Enercon und arbeiten getriebelos: Der Rotor treibt den Ringgenerator direkt an. Das bedeutet weniger bewegte Teile, weniger Verschleiß, weniger Schmierstoffe und weniger mechanische Geräusche.
Bei bestimmten Wetterlagen kann sich im Winter Eis an den Rotorblättern bilden. Unsere Anlagen erkennen Eisansatz automatisch, entweder über Sensoren am Rotorblatt oder über Abweichungen im Betriebsverhalten der Anlage. In diesem Fall schaltet sich die Anlage selbstständig ab und läuft erst wieder an, wenn die Blätter eisfrei sind.
Jede Anlage wird über ein Fernüberwachungssystem permanent kontrolliert, 24 Stunden am Tag, an 365 Tagen im Jahr. Auffälligkeiten werden früh erkannt und oft behoben, bevor es zu einem Ausfall kommt.
Windpark Sitzerath im Modell
Maßstabsgetreu auf dem echten Gelände: Enercon E-115, E-82 und E-40, zusammen 12,5 Megawatt. Die blauen Linien zeigen den Wind aus Westsüdwest, der Hauptwindrichtung. Nach ihm richten sich die Rotoren aus.
Alle Windparks auf der Karte
Aktuelles
Die Infrastruktur für den Windpark Siesbach Süd ist hergestellt. Ab Mitte Oktober 2026 werden die Fundamente der drei Enercon E-138 gebaut.
Neben dem eigenen Umspannwerk Breitenbich plant die GERES-Group einen Batteriespeicher mit 18 Megawatt Leistung und 40 Megawattstunden Speicherkapazität.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie hat im September 2026 den Energiewenderechner veröffentlicht. Die GERES-Group hat das Projekt unterstützt.

Auszeichnung
Die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) hat unsere umfassende Projektabwicklung mit dem Siegel „Faire Windenergie“ ausgezeichnet. Bewertet werden Beteiligung, Transparenz und faire Teilhabe über die gesamte Projektierungsphase hinweg.
Was hinter dem Siegel steht
Windpark Büttstedt
Abendlicht im Eichsfeld